Die GRÜNE Austritts-Bewegung -
olivgrüner wird es mit uns nicht!


Bei  GRÜN kann man(n) und frau gehen! DDR Ampel

An dieser Stelle werden wir eine Reihe von Gründen veröffentlichen, die dafür sprechen die Partei Bündnis 90/Die GRÜNEN jetzt zu verlassen. Falls Sie weitere Argumente für einen Parteiaustritt haben, nehmen wir diese Gründe gerne in die Liste auf. Ebenso werden wir an dieser Stelle die Unterstützer dieser Austrittskampagne hier veröffentlichen. Wenn Sie bereits ausgetreten seid, oder jemanden kennen, der ausgetreten ist, melden Sie sich, damit wir Ihren Namen als Protest bzw. als Unterstützer der Kampagne veröffentlichen können. Wir ehemalige Grüne wollen deutlich machen, das man als Grüner weiterhin für seine Überzeugungen eintreten und gleichzeitig aufrecht gehen kann. Wir werden uns nicht zu Statisten der "Fischermans-Friends"-Truppe herabwürdigen lassen und lehnen die in mehrfacher Hinsicht grundgesetzwidrige Alternative  von "Kriech oder Frieden" ab. Diese Seiten wollen ein Forum bieten, grüne Ideen gegen den Strom und die Einschüchterungsversuche angepaßte Parteiapparatschiks hochzuhalten, die nur noch den Zweck des eigenen Machterhaltes und der eigenen Rentensicherung kennen. Als poltische Menschen wissen wir jedoch auch: Wahlenthaltung nützt denn Kriegs- und Atomenergiebefürwortern. Wir berichten deshalb auch über neue politische Gruppierungen und Bewegungen, die mit den alten vier Grundsäulen der Grünen "basisdemokratisch, ökologisch, sozial und gewaltfrei " übereinstimmen. Z.B. hat sich als Folge der katastrophalen Regierungspolitik von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN im Sommer 2001 die Partei Partei "Bündnis für die Zukunft" bundesweit formiert. Das Bündnis für die Zukunft möchte deutlich machen, daß eine inhaltliche Alternative zu den derzeitigen GRÜNEN durchaus denkbar und möglich ist, ohne die ehemaligen grünen Grundsätze zu verraten.



Gründe die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN jetzt zu verlassen
  • Mit der grundsätzlichen Zustimmung zum Kriegskurs hat die Partei 1999 in Bielefeld und in der Wiederholung im November 2001 in Rostock strafrechtlich relevantes Verhalten nach § 80a StGb an den Tag gelegt.
  • Ein Verbleiben in der Partei bedeutet eine Duldung der grundgesetzwidrigen und strafgesetzlich problematischen Beschlüsse der Partei
  • Eine Partei, die das Grundgesetz nicht achtet, hebt die Demokratie aus den Angeln und muß von Demokraten verlassen werden
  • Wer zu Recht die Bestrafung von "Angriffskriegern" fordert, kann nicht mit ihnen parteipolitisch zusammenarbeiten, es sei denn, er würde die Strafbarkeitsforderung an die Angriffskrieger fallen lassen
In der ganzen Welt ist jeder Politiker fürs Niederlegen der Waffen- nur beim Feinde nicht bei sich selber!
Protest aus dem KV Warendorf gegen den Kriegskurs der Partei auf dem Parteitag 1999 in Bielefeld
Einen Tag vor den BDK in Bielefeld hat der KV Warendorf in einem Beschluß auf der MV des Kreises in Warendorf den außenpolitischen Kurs von Außenminister Fischer  und des Bundesvorstandes deutlich kritisiert.

"Transparenterinnerung" des GAJB an die Antikriegsprogrammatik der GRÜNEN

  • Wir freuen uns über jeden aufrechten Grünen und unterstützen ihn in seiner parteiinternen Arbeit, der glaubt, noch eine Änderung der Parteibeschlüsse von Bielefeld und Rostock erreichen zu können. Noch- Mitglieder von BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN müssen jedoch auch beachten, was passieren würde, wenn sie eine programmatische Wende in ihrer Partei erreichen würden. Schließlich haben sich Bundesvorstand und die bündnisgrüne Fraktion bereits bis zum Parteitag in Bielefeld nicht an grüne Parteitagsbeschlüsse gehalten; warum sollten sie sich in Zukunft an eine geänderte Beschlußlage der Partei gebunden fühlen? Ironischerweise plädierte gerade die grüne Fraktionaführung an die "Abweichler" in den eigenen Reihen ausgerechnet bei der Afghanistan-Kriegsentscheidung des Bundestages im November 2001, daß nunmehr diese Abgeordneten nicht ohne einen Beschluß der Basis eine Koalition in Gefahr bringen könnten.
  • Die Reaktion vieler Mandatsträger und der Partei"führer" zeigt, daß es nur ein Massenaustritt der Basis ist, was sie noch beeinflussen kann und wovor sie am meisten Angst haben. Deshalb die öffentlich verkündeten Beschwörungsformeln, in der Partei zu bleiben oder die amüsanten Behauptungen, es habe nach Bielefeld auch Eintritte in die Partei gegeben

  • Laßt die Funktionäre wie Fischer und Cohn-Bandit in Zukunft die Plakate für ihre Wahl selber kleben. Klebt lieber Eure eigenen!
  • Eine GRÜNE Partei, die in ihrer Mehrheit den Kriegskurs stützt, bindet glaubwürdiges Oppositionspotential, das dadurch ohne Sprachrohr bleibt.
    Kriegsgegner, Gewaltfreie und Antimilitaristen brauchen aber ein eigenes glaubwürdiges parteipolitisches Sprachrohr. Die SPD ist dies derzeit nicht.

"Helfer" der GRÜNEN Führungsspitze in Sachen Umgang und Dialog mit der Basis in der Seidensticker-Halle

Der Fischer-Chor wird eingestimmt. Bodyguards schirmen den Dirigenten vom "Pöbel" ab.

  • Nur ein baldiger Austritt unmittelbar nach den Beschlüssen von Bielefeld  und erst Recht nach Rostock hat eine politische Signalwirkung
  • Mit den Beschlüssen von Bielefeld und der Zustimmung zum Angriffskrieg gegen Afghanistan wurden die pazifistischen Gründungsmotive der GRÜNEN und die vierte Säule der Gewaltfreiheit eklatant mißachtet

  • Die WählerInnen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN wurden mit dem Wahlprogramm "Grün ist der Wechsel" zur Bundestagswahl hinter das Licht geführt bzw. getäuscht. Dieser Vertrauensbruch sollte von denen verantwortet werden, die ihn begangen haben. In Zukunft wird diese Partei nach dem Reim "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ..." von den Wählern beurteilt werden. Die GRÜNEN haben ihren früheren Anspruch ,es besser als die Altparteien machen zu wollen, verspielt. Sie sind zu einem austauschbaren Mehrheitsbeschaffer von Schröders Gnaden geworden.
  • Nur starke Verluste bei den nächsten Wahlen werden die Vertreter der Kriegspartei in Bündnis 90/ Die Grünen zum Nachdenken bringen
Machterhalt alleine zählt?
Die vier neuen Säulen der Partei?
ökonomisch-basisfern-sozialdemokratiehörig-gewaltbereit
Die neuen Saeulen der GRUENEN
letal-illegal-kollateral-Oliv-Grüne
Protest gegen Wahlbetrug vor der Seidensticker-Halle

  • Die Partei hat nicht nur in der Friedensfrage versagt. Die anderen drei Säulen "ökologisch, basisdemokratisch und sozial" sind ebenfalls kaum noch in der aktuellen Parteiarbeit wieder zu erkennen.
  • Man/ frau kann sich auch außerhalb der GRÜNEN politisch betätigen und vielleicht sogar mehr erreichen. Nehmen wir daher untereinander Kontakt auf!
  • Eine Reform der GRÜNEN kann in der derzeitigen Situation nur mit einem Rücktritt der Führungsriege erreicht werden, was in jedem Fall den Gang in die Opposition bedeutet.
An dieser Stelle veröffentlichen wir Termine und Aktionen zur Diskussion bzw. Koordination einer innerparteilichen Kriegsopposition, einer parteipolitischen Alternative; bzw. einer außerparlanentarischen Opposition:




Echte und unechte GRÜNE
Button und T-shirt sind von Klaus-Peter Schleisiek gestaltet worden, um der innerparteiliche Kriegsopposition wieder zum Durchbruch zu verhelfen.
Bestellungen werden entgegen genommen:
Klaus-Peter Schleisiek
An den Finkenweiden 38
D-52074 Aachen
Fon+Fax: ++49+241 873462

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Schicht uns Eure Austrittsbriefe und Begründungen. Wir veröffentlichen Sie an dieser Stelle!
Die Grüne Austrittsbewegung
olivgrüner wird es mit uns nicht!
z.Hd. von: Hans-Joachim Werner
Lindenbergstr.15
D-51674 Wiehl
02262/700080
waf-info@web.de

Austrittsbegründungen von Einzelmitgliedern:
Holger Bicker, Daun
Davide Brocchi , Düsseldorf
Georg Clasbrummel, OV Leopoldshöhe
Helmut Creutz, Aachen
Hiltrud Erning, Mitglied des Kreistages, KV Coesfeld
Reinhard Finck, Moers,  Mitglied des Kreistags Wesel
Josef Gebker, Nottuln, Kreisgeschäftsführer Bündnis 90/ Die Grünen
Monika Gottwald, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90 / Die Grünen Gummersbach ehem. Kreisgeschäftsführerin Bündnis 90 / Die Grünen Oberberg sowie Annelie Fricke beide KV Oberberg
Volker Hartenstein, Stv. Vorsitzender des Ausschusses fuer Landesentwicklung und Umweltfragen im Bayerischen Landtag, Mitglied der Kreistagsfraktion Würzburg und der Stadtratsfraktion Ochsenfurt
Claudia Haydt, Fraktionsvorsitzende Tübingen
Tilman Heller, Mitglied des Landesvorstandes Berlin
Helmut Horst, KV Oberhavel
Dr.Heiner Jüttner, Aachen, Ex- Beigeordneter
Elfriede Krutsch, LV Berlin
Jason Krüger, KV Berlin-Charlottenburg
Frank Prüfer, Dresden
Roland Steckel, Leipzig
Günter Urbanczyk
, Ex- Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl am 27. Juni in Mannheim
Hans-Joachim Werner, KV Warendorf

Links zu Austrittsbegründungen von Gruppen:
16 Österreichische GRÜNEN treten aus der olivgrünen Kriegspartei aus
http://www.servus.at/kanal/sonnenblumen.htm
5 Abgeordnete aus der Hamburger Bürgerschafts treten aus der olivgrünen "FDP" aus: Julia Koppke, Heike Sudmann, Susanne Uhl, Norbert Hackbusch, Lutz Jobs
http://www.muenster.org/frieden/hamburgneu.html
4 Grüne aus Münster treten aus der Partei aus:
Maryam Berger, Birgit Edler, Stefan Leibold, Lore Schirz

Links zu kritischen Grünen-Gruppen
Grünlinksalternativ
http://www.gruenlinksalternativ.de
Basisgrün
http://www.basisgrün.de
Liberalsoziale in BÜNDNIS90/Die GRÜNEN
http://home.t-online.de/home/h.-j.werner/a2000f2.htm
Bündnis für die Zukunft
http://www.buendnis-zukunft.de

Protestaufschrift: Fischer - lieber Abtreten als Zutreten
Die Friedensgruppe Bielefeld-Ost fordert den "Trainer" der "Laienspieler " 1999 vor der Halle in Bielefeld zum Rücktritt auf

Die neuen Ziele der Gruenen

Gewaltiger `Blutaustausch" bei den Grünen

Seit der Regierungsbeteiligung gab jedes zehnte Mitglied sein Parteibuch zurück - Zugleich mehrere tausend Neueintritte

Von AP-Korrespondentin Uta Winkhaus

Berlin (AP) Im ersten Jahr ihrer Regierungsbeteiligung sind den Grünen nicht nur viele Wähler, sondern auch viele Mitglieder davon gelaufen. Frustriert vom Kosovokrieg, genervt vom Streit um Atomausstieg, Ökosteuer oder Panzerlieferungen gaben nach einer AP-Umfrage über 5.000 Grüne seit Anfang 1999 ihr Parteibuch zurück. Damit kehrte mehr als jedes zehnte Mitglied der Partei den Rücken. Da es zugleich mehrere tausend Neueintritte gab, hielt sich der Mitgliederschwund unter dem Strich in Grenzen. Die Basis der Grünen hat sich allerdings deutlich verändert. In manchen Ländern wie Nordrhein-Westfalen sind mehr als 20 Prozent der Mitglieder neu.
Noch nie hat es so viel Bewegung in der Partei gegeben.
Bundesschatzmeister Dietmar Strehl rechnet damit, dass sich die Zahl der Mitglieder zum Jahresende etwa bei 50.800 einpendeln wird. Ende 1998, drei Monate nach der Regierungsübernahme in Bonn, war noch ein Rekord von 51.800 Mitgliedern registriert worden. `Wenn man sich den mühsamen Lernprozess ansieht, der mit der Regierungsbeteiligung verbunden ist, ist der Verlust aber noch erträglich", sagt Strehl. Die meisten gingen `aus inhaltlichen Gründen, die durchaus nachvollziehbar sind".
Die Motive für die Parteiaustritte sind vielfältig, diese Erfahrung haben alle Landesverbände gemacht. Allein von `Kollateralschäden" des Kosovokrieges zu reden, sei viel zu kurz gegriffen, sagt Pressesprecher Michael Ortmanns von den Grünen in Nordrhein-Westfalen. `Auch die Ereignisse der letzten Monate, das Gezerre um Ökosteuer und Atomausstieg haben viele bewegt." Die Zahlen bestätigen dies: Bis Juli waren laut Strehl erst 2.500 Parteiaustritte registriert worden; die anderen gingen in den vergangenen drei Monaten.
Nach den Erfahrungen der Parteimanager sind es vor allem Vertreter der ersten Generation, die die Grünen verlassen. Viele von ihnen stammten aus der Friedensbewegung, hätten noch die Anfänge der Grünen mit erlebt, sagt Werner Hirschmüller, Schatzmeister des Berliner Landesverbandes.`Gerade die Generation der Altlinken tritt zum Teil ganz massiv aus", erklärt auch Ortmanns. `Da gibt es ganz viele Briefe von Leuten, die sagen, 'Ihr habt euch so verbogen, dass es nicht geht.'"

In Nordrhein-Westfalen jedes fünfte Mitglied neu

Parallel dazu zeigen aber viele Neulinge Interesse an der Partei. Dabei handele es sich größtenteils um junge Leute, die intensiv mitarbeiten wollten, sagt Hirschmüller. Das zeige auch an ihrem großen Interesse an den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften. Während des Kosovokrieges verzeichnete der Berliner Landesverband der Grünen sogar mehr Neuzugänge als Parteiaustritte. `Viele haben gesagt, sie seien zwar gegen den Krieg, die Grünen seien aber die einzigen, die eine offene Debatte über diesen Krieg führen würden", sagt Hirschmüller.
Dieses Kommen und Gehen hat das Fundament der Grünen verändert. Am stärksten war der Wechsel in Nordrhein-Westfalen, wo in diesem Jahr 2.000 von 11.700 Grünen ihr Parteibuch zurückgaben, zugleich aber 2.000 neue Mitglieder dazu kamen. Weitgehend ausgeglichen war die Entwicklung unter anderem in Berlin (465 Austritte, 462 Eintritte) oder in Bayern (639 Austritte, 537 Eintritte).
Zu den großen Gewinner zählen die Länderverbände in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg: In Rheinland-Pfalz konnten die Grünen unter dem Strich etwa 300 neue Mitglieder gewinnen, im Südwesten der Republik sogar 500. Zu den Verlierern gehören die Grünen in Hessen (minus 250 Mitglieder), Niedersachsen (minus 200) und Schleswig-Holstein (minus 160).
Finanziell macht der Partei jedoch nicht so sehr der Mitgliederschwund zu schaffen. Für den Bundesverband bedeutet der Verlust von 1.000 Mitgliedern gerade einmal 48.000 Mark weniger im Jahr. Schwerer wiegen die verlorenen Wahlen dieses Jahres, die die Wahlkampfkostenerstattung und die Spenden der Mandatsträger drastisch reduziert haben. Im Jahr 2000 müssten die Grünen voraussichtlich mit 3,8 Millionen Mark weniger auskommen, warnt Strehl. Auf der Bundesdelegiertenkonferenz im März soll deshalb unter anderem über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge diskutiert werden.

AP/rd,wn/tt - 251105 nov 99

Grüne Wahlwerbung in Köln 2000 ohne die Säulen "Basisdemokratie" und "Gewaltfreiheit"
stattdessen "Kölsch" als Inhalt!
Bleistift als Wahlwerbung: Grüne Köln: ökologisch-sozial-kölsch
...na denn Prost!
(Rückseite: Christian Schirmer für Junkersdorf in den Rat)

Zum: Diskussionsforum Grüne Austrittsbewegung und Alternativen
Leider mußte das alte Forum samt Beiträgen aufgegeben werden,
da der Anbieter Geld verlangte! Das wollten wir dann doch lieber der Friedensbewegung spenden.
Laßt Eurer Kreativität oder Eurem Ärger freien Lauf und füllt das neue Forum mit Euren Beiträgen!


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Letzte Änderung am 29.09.2003

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